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Nordindien-Rundreise ab Wien: Günstige Flüge nach Amritsar ab 352€ (hin und zurück) – auch mit Stopover in Delhi buchbar

By Rohit Varma [CC BY-SA 2.0], via Flickr.com

Travel Cheaper macht Träume zu einer Destination

Indien steht für fernöstliche Düfte, exotische Gewürze und spirituelle Klänge. Wenn Ihr schon immer mal den indischen Subkontinent mit allen Sinnen live erleben wolltet, dann ist dieses Angebot genau das Richtige.

Air India (StarAlliance) bringt Euch im Moment schon ab günstigen 352€ von Wien in das nordindische Amritsar. Das Routing führt Euch über die Hauptstadt Delhi, wo ihr ganz flexibel entweder auf dem Hin- oder auf dem Rückflug einen kostenlosen mehrtägigen Stopover einlegen könnt.

Der Tarif ist gültig für Abflüge vom 05.04. bis zum 25.06.2016, vom 26.07. bis 14.12.2016 und vom 31.12.2016 bis 31.03.2017. Weitere Details findet Ihr weiter unten in diesem Artikel unter Tarifkonditionen.

Kurz und knapp: Delhi stellt sich vor

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Die indische Stadt Delhi liegt im Norden des Landes und hat 11,5 Millionen Einwohner. Sie ist damit die zweitgrößte Stadt Indiens. Delhi war bis 1931 Hauptstadt des Landes. Der Sitz wurde später jedoch in das neu erbaute Neu-Delhi verlegt. Delhi liegt landschaftlich schön am Yamuna-Fluss gelegen.

Bildquelle: CheapTickets.de

Delhi, das einstige Machtzentrum der indischen Mongule, bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die noch immer an diese prachtvolle Zeit erinnern. Zum Beispiel das „Rote Fort“, eine Burg mit breit angelegten Hallen, Sälen und Parks, das zwischen dem Jahr 1639 und 1648 erbaut wurde. Es wurde unlängst zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Kunst & Kultur

Delhi hat eine Reihe von Museen, deren Besichtigung sich lohnt. Im Nationalmuseum erfährt man allerlei Wissenswertes über Kunst und Kultur des Landes. Im „Gandhi Memorial Museum“ wird an den bedeutenden Politiker und Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi erinnert. Und im „Rail Transport Museum“ wird Ihnen die Geschichte der legendären indischen Eisenbahn präsentiert.

Einkaufen & Ausgehen

In Delhi können Sie in zahlreichen Restaurants kulinarische Spezialitäten aus aller Herren Länder genießen. Für einen Besucher empfiehlt es sich jedoch besonders, einmal die indische Küche zu beschnuppern: verschiedene fleischhaltige und vegetarische Currys, frittiertes Gemüse, Lammspieße und zauberhafte Nachspeisen mit Gewürzen aus dem Orient erwarten Euch.

(Textquelle in Anlehnung an CheapTickets.de)

By Ramesh SA [CC BY-ND 2.0], via Flickr.com

Singh, Sikh, die 5 Ks und jede Menge Vorurteile

Amritsar liegt im Bundesstaat Punjab und gilt als das spirituelle Zentrum der Sikh-Religion. Der Harmandir Sahib oder „Goldene Tempel“ ist das höchste Heiligtum der Sikhs.

Als ich auf meiner Indien-Reise auf meine ersten Sikh traf, habe ich sie mit ihren Turbanen und dem langen Rauschebärten noch „für eine Art“ Taliban gehalten. Dabei gelten die Anhänger des Sikhismus als äußerst friedfertige und hilfsbereite Zeitgenossen und als ich mit einem von ihnen ins Gespräch kam, hat er mir voller Stolz von den Traditionen seiner Religion berichtet. Dazu gehört auch, dass sich Sikh niemals die Haare schneiden, da das als Eingriff in die göttliche Schöpfung gilt. Und das ist auch der Grund für ihre kunstvoll gebundenen „Dastar“ genannten Turbane, in die das lange Haar mit eingeflochten wird.

Unglaublich ist auch die Tatsache, dass nahezu alle (!) Sikh-Männer als Ausdruck von Geschwisterlichkeit den gemeinsamen Nachnamen „Singh“ (Löwe) tragen. Der Sikhismus ist übrigens eine monotheistische Religion und verehrt somit nur einen einzigen Gott. Damit haben sie es deutlich einfacher als die Hindus, den Überblick zu behalten. Denn die Angaben zur Anzahl der hinduistischen Götter schwanken je nach Auslegung zwischen 3 oder 7 bis hin zu 330 Millionen. 😉

Ein gläubiger Sikh soll diese fünf Elemente (fünf Kakars oder 5 Ks) immer an seinem Körper tragen (Quelle: Wikipedia):

  1. kesh: langes ungeschnittenes Haar. Ein Sikh darf sich niemals die Kopf- und die Barthaare schneiden, um seine Anerkennung und Verbindung zum natürlichen Gesetz zu verdeutlichen. Dies ist Ausdruck des sikhistischen Ideals der physischen Unversehrtheit des Körpers, das sich auf den Glauben stützt, dass Gott den Körper in perfekter Form geschaffen hat, an dem man möglichst wenig ändern soll.
  2. kangha: einen Kamm, der die Haare ansehnlich und zusammen halten soll. Er ist gleichzeitig ein Symbol der Ablehnung des asketischen Lebens, gegen das sich Guru Nanak immer ausgesprochen hatte.
  3. kara: einen Eisenarmreif, der den Träger an seine Sterblichkeit und an die Verbundenheit mit dem Kreislauf des Lebens erinnern soll.
  4. kirpan: einen Säbel, der das Recht, Waffen zu tragen, symbolisiert und an die moralische Pflicht erinnert, Leben zu schützen. Nicht nur das eigene, sondern auch das derer, die sich selbst nicht beschützen können.
  5. kacch: eine der soldatischen Mode entsprechende, über dem Knie endende Hose, die an die Notwendigkeit der sexuellen Beherrschtheit erinnern soll.

Oscar Wilde hatte also völlig recht wenn er sagte:

Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf.

By Diego Delso (Own work) [GFDL or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

 

 

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